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Ein Blog von Anne Grieskamp

Senger Südwestfalen GmbH

Unvergessen in der #Automobilgeschichte bleibt dieser magische Moment, als sich Carl Benz seinen persönlichen Traum erfüllt: Im Jahr 1885 gelingt es ihm, das erste Auto zu bauen, in dessen Motor Treibstoff verbrannt wird. Fortan waren mit Pferdestärken unter der Motorhaube größere Geschwindigkeiten zu erreichen als mit vierbeinigen.

Nur 68 Jahre nach diesem für die Menschheit bedeutungsvollen Ereignis gründet Egon Senger eine kleine Vertragswerkstatt, die Firma Senger. Heute blickt das inhabergeführte Unternehmen mit den Geschwistern Stefanie und Jörg Senger an der Spitze auf 69 Jahre eigene Automobilgeschichte zurück. Es beschäftigt im April 2022 etwa 3.000 Mitarbeiter in 50 Betrieben an 39 Standorten in fünf Bundesländern.

Die Marke Mercedes Benz bildet in der Firma Senger die Säule der unternehmerischen Tätigkeiten, doch die Mehr-Marken-Strategie mit weiteren Marken wie beispielsweise Audi, Smart, Seat, Porsche, Skoda und DAF-Trucks, wird erfolgreich praktiziert. Zweiräder und Lastenfahrräder schaffen eine preisgünstige und umweltfreundliche Ergänzung zur automobilen Mobilität.

Einer der Mitarbeitenden der Unternehmensgruppe Senger ist Jörg Hellwig, Prokurist und Centerleiter der #Senger Südwestfalen GmbH.

Unvergessen bleiben ihm eigene persönliche Momente: „Ich war ein junger Spund. Vor mir stand ein Mann mit unauffälligem Auftreten. Er hat, ohne mit der Wimper zu zucken, einen Sportwagen gekauft. Es war mein erstes verkauftes Auto – und das gleich ein Mercedes SL. Dieses Erlebnis hat mich gelehrt, dass man sich nie von Schubladendenken leiten lassen sollte.“

So wie dieser Mann erfüllen sich Menschen rund um den Erdball ihre Automobilwünsche. Kraftstrotzende Motoren, elegante oder sportliche Karosserien und nach modernem Stand vollendete Technik:

Kunden konfigurieren sich heute ihre Automobilträume selbst.

Jörg Hellwig erzählt: „Ganz viel geschieht zukünftig im Netz. Besonders die junge Generation möchte selbst aktiv sein. Häufig kommt dann jedoch irgendwann auch der Punkt, dass Interessierte das Autohaus aufsuchen. Sie möchten das Lenkrad anfassen und das Auto mit allen Sinnen wahrnehmen. Die Atmosphäre im #Autohaus wird geschätzt. Das hat mit Wohlgefühl zu tun und einem höheren Erlebniswert.“

Ergänzend erklärt er: „Wir helfen unseren Kunden, die beste Lösung für sich zu finden. Heute ist vieles möglich. So kann etwa auf Entfernung über das Smartphone mit dem Auto kommuniziert werden“, erklärt Jörg Hellwig.

Auf der Homepage der Mercedes-Benz Group Media informiert Britta Seeger, Vorstandsmitglied der Daimler AG und Mercedes Benz AG, verantwortlich für den Vertrieb:

„Unser Anliegen ist es, dass wir weltweit eine noch engere Kundenbindung an die Marke Mercedes-Benz erreichen. Daher freut es mich umso mehr, dass wir nun in einem nächsten Schritt gemeinsam mit dem europäischen Händlerverband einen wichtigen Meilenstein für uns und für unsere Partner in Europa erzielt haben. Der Ausgangspunkt für die Umstellung unseres Vertriebsmodells ist das veränderte Verhalten unserer Kunden in einer digitalisierten Welt. Wir möchten es unseren Kunden so einfach wie möglich machen, mit uns zu interagieren. Egal ob digital oder physisch. Das Agenturmodell unterstützt uns dabei, alle Kontaktpunkte nahtlos zu vernetzen. In Europa haben Schweden und Österreich das neue Modell bereits erfolgreich eingeführt.“ In Deutschland sei der Start für 2023 geplant.

„Trotz aller Vorteile der Digitalisierung stehen insbesondere mit Blick auf den Vertrieb in der Zukunft der Mensch und unsere Leistung verstärkt im Vordergrund“, betont Jörg Hellwig.

An junge Menschen richtet er den Appell: „Zeigt euch, zum Beispiel mit Interesse für ein Praktikum.“ Das Zeugnis sei nicht immer entscheidend. „Man muss Lust haben, den Job zu machen“, betont er.

Eine, die sich auf den Weg macht in eine berufliche Zukunft in der Autobranche, ist Kathie Rohde. „Durch meinen Vater habe ich schon als Kind die Liebe zu Fahrzeugen entdeckt. Er hat eine Leidenschaft für Liebhaberstücke und schraubt gern an Autos“, erzählt sie. In der Fahrschule sei sie Mercedes gefahren. So sei die Entscheidung gefallen, sich im Hause Senger zu bewerben.

Ihr gefalle, wie ihr schon als Auszubildende im zweiten Lehrjahr Vertrauen entgegengebracht werde und Auszubildende sich Wissen aneignen in allen Abteilungen. „Beispielsweise durchlaufen die Automobil-Kaufleute wie auch die KFZ-Mechatroniker*innen unter anderem den Bereich „Werkstatt“. Das finde ich cool“, erklärt sie. Anerkannt werde zudem besondere Leistung in der Berufsschule.

Ihr persönliches Flow-Gefühl erlebe sie bei ihrer Tätigkeit an der Zentrale, wo sie Kunden empfange und Telefonate annehme. Sie dürfe eigenständig arbeiten und es sei ein schönes Gefühl, wenn sie helfen könne – so auch nach einem Unfall, wenn der Kunde Ihr Dank für die schnelle Hilfe ausspreche.

Sie resümiert: „Wenn Führungskräfte wie Herr Hellwig mir zutrauen, mit einem Projekt zu überzeugen, ist das mehr, als Worte sagen können.“
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